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Luftsportclub weiht neue Segelflughalle ein

29. September 2020 geschrieben von  

Nach sieben Monaten Bauzeit wurde am Sonntag die neue Segelflughalle feierlich eingeweiht. Vor 17 Jahren errichtete der Luftsportclub Bad Homburg seine letzte Halle – jetzt war wegen des gestiegenen Platzbedarfs ein Neubau fällig. Zur Feierstunde waren aus der Politik die Bürgermeister Meinhard Matern (Bad Homburg) und Gregor Sommer (Wehrheim) gekommen, sowie die Landtagsabgeordneten Elke Barth (SPD) und Holger Bellino (CDU), der ehemalige Kreisbeigeordnete Uwe Kraft und der Vorsitzende des Sportrings Bad Homburg Dr.Klaus Beckerling.

Auch der stellvertretende Leiter des Referates Segelflug des Hessischen Luftsportbundes Detlev Schneider, Architekt Heinz Born und der Vorsitzende des befreundeten Nachbarvereins AeC Bad Nauheim Leo Echtermeyer freuten sich mit den Fliegern vom Erlenbachtal. Im Rahmen der Einweihung gab es auch eine Flugzeugtaufe: Zusammen mit Sommer taufte die Wehrheimer Apfelblütenkönigin „Celin I.“ das neue Segelflugzeug Discus 2c mit original Apfelwein auf den Namen „Wehrheim“. Die Neuanschaffung war wegen eines Außenlandeschadens notwendig geworden und wird bereits fleißig geflogen.

Geschäftsführer und Vorstandssprecher Klaus Mangels begrüßte die Gäste, danach stellte Architekt und Vorstandsmitglied Frank Laux, der die Halle geplant hatte, den Bau vor: Stolze 22x27 Meter misst das Gebäude in Stahlbauweise mit Toren aus Verbundwerkstoff und einem frostsicheren Betonboden. Sie kann vorne in voller Breite geöffnet werden, wodurch auch die größten Segelflugzeuge ohne Rangierarbeiten heraus geschoben werden können. Über ein Seitentor könne Segelflugzeuganhänger in die Halle gefahren werden. An der Decke wurden Aufhängevorrichtung für zwei weitere Flugzeuge vorgesehen. Größtes Lob sprach Matern dem Verein „für Ihr vorbildliches Hygienekonzept“ aus. „Die Stadt ist auf diesen LSC sehr stolz. Denn sie tragen den Namen Bad Homburg in die Welt, so die mehrfachen Internationalen Meister Gisela Weinreich und Jan Omsels.“ Mit dem traditionellen Fliegerwunsch „Holm- und Rippenbruch“ übergab Matern die Halle offiziell ihrem Gebrauch.

„Was uns fehlt ist das Taunus-Flugfest – wir freuen uns darauf nach Corona auch mit dieser bei der Bevölkerung so beliebten Veranstaltung wieder in den Alltag zurück kehren zu können“ sagte Sommer, bevor er mit Celin I. zur Flugzeugtaufe schritt. Danach war der königlichen Hoheit noch ein besonderes Erlebnis vergönnt: Im Schuldoppelsitzer ASK 13 ging es mittels Windenstart 400 Meter in den Taunushimmel hinauf – Pilot war kein geringerer als der Deutsche Meister Jan Omsels.

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