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Horst-Walter Schwager

Horst-Walter Schwager

Donnerstag, 19 September 2019 11:57

Nachruf Reinhard Koch

Am Sonntag 15.September verstarb nach einer Operation völlig überraschend unser Mitglied Reinhard Koch. Reinhard, geboren am 17.September 1953, wurde nur 65 Jahre alt. Er hatte die Fliegerei erst spät entdeckt, sich ihr dann aber mit umso größerer Begeisterung gewidmet.

Möchten Sie erleben, wie es ist, ohne Motor zu fliegen wie ein Vogel? Möchten auch Sie wissen, welche Naturkräfte ein Flugzeug in der Luft halten und wie die ganze Technik funktioniert? Und wollten Sie schon immer einmal den Taunus aus der Vogelperspektive erleben? „Segelfliegen in Theorie und Praxis“ heißt ein Kursangebot der Volkshochschule Bad-Homburg. An fünf Abenden vom 10. Oktober bis zum 07.November werden Piloten des Luftsportclub Bad Homburg e.V. (LSC) den Interessierten einen Einblick in ihren faszinierenden Sport geben. Segelflugzeuge fliegen ohne Motor, fast geräuschlos und nur mit der Kraft der Sonne. Von warmer, aufsteigender Luft bis unter die Wolken hochgetragen gleiten sie anschließend weite Strecken über Land – ein sehr schönes, anspruchsvolles und naturnahes Erlebnis.

Freitag, 13 September 2019 10:02

Taunus Flugplatzfest

Spätestens alle zwei Jahre veranstaltet der Luftsportclub Bad Homburg (LSC) sein traditionelles „Taunus-Flugfest für die ganze Familie“ und wieder kamen am Wochende bei perfektem Sommerwetter Tausende Zuschauer auf das Fluggelände am Erlenbach.

An beiden Tagen gab es ein umfangreiches Flugprogramm: Samstags von 12 bis 18 Uhr, am Sonntag sogar von 10 bis 18 Uhr. Am Samstagabend folgte eine Party mit Musik, Grill, beleuchtetem Modellflug der Wehrheimer Modellflieger „Fliegergruppe Hochtaunus“ und bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 22 Uhr ein Großfeuerwerk. Das war diesesmal wirklich spektakulär, extrem phantasievoll choreografiert und stand dem Feuerwerk des Frankfurter Museumsuferfestes in nichts nach!

Mittwoch, 24 Juli 2019 17:45

Blühwiesen beim Luftsportclub

Schon von weitem leuchten einem die Farben entgegen. „Die Idee mit den Blühwiesen habe ich von Karl Zwermann übernommen“ sagte Harald Fröhlich. Der pensionierte Kriminalbeamte fliegt beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC) und wohnt in Wernborn. Dort waren ihm die Blühstreifen am Ortseingang aufgefallen.

Donnerstag, 18 Juli 2019 15:43

Rückblick Taunus Grand Prix

Zum ersten Mal veranstaltete der Luftsportclub Bad Homburg (LSC) einen Trainings-Segelflugwettbewerb im Grand-Prix Modus. Organisator Jan Omsels, selber ein erfolgreicher Wettbewerbsflieger, begrüßte 22 Piloten auf dem Fluggelände am Erlenbach, darunter so bekannte Namen wie Enrique Levin. Der war in der Offenen Klasse im letzten Jahr Vizeweltmeister geworden. Auch Robin Sittmann und Simon Briel von der Jugendnationalmannschaft, die in diesem Jahr in der Standardklasse die Weltmeisterschaft in Szeged (Ungarn) mitfliegen werden, nutzen diese ideale Trainingsmöglichkeit.

Am Mittwoch besuchte die Vorschulgruppe des Arnoldshainer Kindergartens „Spatzennest“ unseren Flugplatz im Erlenbachtal. Seit 1957, also 62 Jahren fliegt hier der Luftsportclub Bad Homburg e.V. (LSC) auf eigenem Gelände. Schwerpunkt des Vereines mit 240 Mitgliedern ist der Segelflug, aber auch Segelkunstflug, sowie Motorsegel- und Motorflug werden betrieben. „Dieser Ausflug ist eines der zahlreichen Projekte, die wir mit unseren sechsjährigen Kindern im letzten Jahr in der sogenannten Vorschulgruppe machen“ erzählte Erziehrin Sabrina Falderbaum, die zusammen mit ihrer Kollegin Mia Reichard auf das idyllisch zwischen den Ortschaften Neu-Anspach-Wehrheim-Obernhain im Erlenbachtal gelegene Flugsportgelände gekommen war.

Großer Erfolg für LSC-Piloten bei der Deutschen Meisterschaft der Standardklasse in Zwickau! Jan Omsels gewann nach sieben Wertungstagen unter 39 Teilnehmern auf seiner Maschine Discus 2a. Mit 5.329 Punkten wurde er klar Erster und damit Deutscher Meister 2019. Den zweiten Platz belegte Enrique Levin mit 5.202 Punkten.

Der Luftsportclub Bad Homburg e.V. (LSC) kam im Dorfgemeinschaftshaus Rod a. Berg zu seiner jährlichen Mitglieder-Hauptversammlung zusammen. Neben den Berichten zum abgelaufenen Jahr wurden auch Pläne für die Zukunft, wie ein Hallenneubau, präsentiert. Es gab darüber hinaus auch mehrere Wahlen zum Vorstand.

Der Luftsportclub Bad Homburg hat 241 Mitglieder, davon 140 Aktive. Im Verein sind die Sparten Segelflug, Motorsegelflug, Segelkunstflug und Motorflug vertreten. Der LSC betreibt seit 1957 den Sonderlandeplatz Anspach/Ts. Im Dreieck der Orte Obernhain-Neu-Anspach-Wehrheim auf eigenem Grundstück gelegen, werden alle Aufwendungen für Investitionen und Betrieb von den Mitgliedern in Form Beiträgen und Arbeitsstunden erbracht. Im Verein wird ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet (auch die Fluglehrer), es gibt keine bezahlten Kräfte. Durch besonders günstige Gebühren für Jugendliche ist der Segelflugsport für diese Gruppe deutlich erschwinglicher, als in vielen anderen Sportarten wie beispielsweise Reiten oder Tennis. Zur Zeit bilden 20 Fluglehrer aus, die mit 900 Starts 60 Prozent aller Flugbewegungen durchführten.  In seinem Jahresbericht erwähnte der 1.Vorsitzende Gerhard Reuter den sehr erfolgreich veranstalteten Segelflugwettbewerb mit 55 Flugzeugen, den Streckenfluglehrgang und das Schüler-Fluglager. Er dankte den vielen freiwilligen Helfern, aber auch allen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit. „Ganz besonders freue ich mich aber, dass auch das Jahr 2018 wieder unfallfrei abgeschlossen werden konnte.“

Im Bericht des neuen Segelflugreferenten Johannes Göttker-Schnetmann fanden vor allem die sportlichen Erfolge gebührend Platz: Herausragend Jan Omsels, der bei der Weltmeisterschaft in Ostrow/Polen einen hervorragenden vierten Platz belegte, nachdem er im Juli bis zum vorletzten Wertungstag sogar in Führung gelegen hatte. Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der 2.Vorsitzend Reinhard Danielzik für weitere drei jahre im Amt bestätigt, genauso wie der Geschäftsführer Klaus Mangels. Bestätigt wurden auch die Vorstandskandidaten für den Segelflugreferenten Göttker-Schnetmann, sowie erneut den Motorflugreferenten Wolfgang Würz. Schriftführer Frank Laux stellte die weit gediehenen Pläne für den Bau einer neuen Hängerhalle vor, für die die Baugenehmigung da ist und die im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. „Dies ist eine Investition in unsere Zukunft und wird die Attraktivität des LSC für Neumitglieder weiter erhöhen“ so Reuter.  

Großereignis in der Region ist seit über 20 Jahren das jährlich für die Bevölkerung veranstaltete „Taunus-Flugfest für die ganze Familie.“ Am Samstag/Sonntag 24./25.August werden wieder ein zweitägiges Flugprogramm, Rundflüge, Fallschirmsprünge  und zahlreiche andere Attraktionen für jede Altersstufe angeboten.

Dienstag, 05 Februar 2019 17:27

Winterzeit ist Werkstattzeit

OBERNHAIN

Winterzeit ist Werkstattzeit beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC) – dann werden vor allem die Segel- und Motorflugzeuge repariert, gewartet und auf die jährlich stattfindenden offiziellen Nachprüfungen vorbereitet. Das ist, wie die gesamte Fliegerei, Teamarbeit: Beim LSC gibt es nicht eine einzige bezahlte Kraft. Das Verhältnis eines Piloten zu seinem Flugzeug ist aber auch ein sehr viel Engeres,als beispielswiese beim Autofahren. „Man kann bei einem Problem in der Luft nicht einfach rechts ran fahren, anhalten und nachschauen! Deswegen ist eine hundertprozentig sichere Technik hier viel notwendiger“ sagte Pressereferent Horst-Walter Schwager.

Bei der Werkstattarbeit lernen die Jugendlichen, die ihre Segelflugausbildung schon mit 14 Jahren beginnen dürfen, gleichzeitig auch genauestens die Technik der Flugzeuge kennen: „Das hat auch einen pädagogischen Effekt. Denn einmal ist jeder von uns auch für die Sicherheit der Kollegen mitverantwortlich. Ausserdem erleichtert die genaue Kenntnis der Technik das Fliegenlernen ungemein“ berichtete Ausbildungsleiter Peter Frisch. So ist „Technik“ neben anderen Fächern wie Luftrecht, Meteorologie und Aerodynamik auch Prüfungsfach in der theoretischen Prüfung zum Luftfahrerschein. Den kann man schon mit 16 Jahren machen, zwei Jahre vor dem Autoführerschein! Mit abmontierten Tragflächen und freigelegtem Motor stand der Motorsegler „Dimona“ in der geheizten Werkstatt. Dieser Kunststoff-Zweisitzer mit 17 Metern Spannweite und einem 100 PS Rotax-Turbo-Vierzylinder wird für Überlandflüge, Flugzeugschlepp von Segelflugzeugen und für die Ausbildung eingesetzt. „Darauf haben letztes Jahr vier Piloten ihren Schein TMG (Touring Motor Glider) neu gemacht.“ Er wurde vom Verein im Jahr 2000 neu angeschafft und fliegt seitdem zwischen 250 und 300 Stunden jährlich.

Mittwoch, 15 August 2018 21:50

Segelflugweltmeisterschaft in Ostrow

Es hat nicht sollen sein. Sensationell in Führung lag bei der Segelflugweltmeisterschaft in Ostrow/Polen nach dem vorletzten Wertungstag und Tagessieg mit Jan Omsels ein Pilot des Luftsportclub Bad Homburg (LSC, der UA berichtete). Aber die unorthodoxe Metereologie machte ihm am siebten Tag einen gewaltigen Strich durch die Rechnung – am Ende belegte Omsels nur Gesamtrang vier.

Was im Reigen der weltbesten Segelflieger unter 37 Teilnehmern in der 15-Meter Klasse immer noch eine ausgezeichnete Plazierung ist! Besonders stolz darf er dabei auf seine zwei herausgeflogenen Tagessiege sein. So ging es am zweiten Tag über 497 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 137,54 (!) Kilometern pro Stunde. Und darin ist das ortsfeste Kreisen, um Höhe zu gewinnen, schon enthalten! Denn Segelflieger nutzen warme, aufsteigende Luft unter Wolken zum Höhengewinn und fliegen anschließend zwischen den Wolken mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde geradeaus zum nächsten Aufwind vor.

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