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Horst-Walter Schwager

Horst-Walter Schwager

Auf dem Flugplatz Anspach/Ts. bei Wehrheim/Obernhain gibt es am Samstag und Sonntag 24. und 25. August wieder ein großes Flugfest. Der Luftsportclub Bad Homburg (LSC) veranstaltet an diesem Wochende sein traditionelles „Taunus-Flugfest für die ganze Familie“ und wartet mit einem vielfältigen und interessanten Programm auf.

An beiden Tagen gibt es ein umfangreiches Flugprogramm: Samstags von 12 bis 18 Uhr, am Sonntag sogar von 10 bis 18 Uhr. Am Samstagabend gibt es eine Party mit Musik, Grill, beleuchtetem Modellflug, einen Heißluft-Ballonstart und bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 22 Uhr ein Großfeuerwerk der Firma X-Magic. Dies wird als Workshop veranstaltet, den man als Schulungsteilnehmer buchen kann. Dieses 15-minütige Feuerwerk ist natürlich mit Geräuschentwicklung verbunden – Tierhalter in der Umgebung sollten entsprechende Vorbereitungen treffen.

An beiden Tagen werden auch Fallschirmsprünge angeboten, bei denen Jedermann zusammen mit einem erfahrenen Tandem-Master den Taunus aus 3.000 Metern Höhe einmal von ganz oben erleben kann. 20 bis 30 Sekunden dauert der freie Fall, bevor der Fallschirm ausgelöst wird. Die Online-Anmeldung wird demnächst freigeschaltet.

Der Luftsportclub Bad Homburg e.V. (LSC) kam im Dorfgemeinschaftshaus Rod a. Berg zu seiner jährlichen Mitglieder-Hauptversammlung zusammen. Neben den Berichten zum abgelaufenen Jahr wurden auch Pläne für die Zukunft, wie ein Hallenneubau, präsentiert. Es gab darüber hinaus auch mehrere Wahlen zum Vorstand.

Der Luftsportclub Bad Homburg hat 241 Mitglieder, davon 140 Aktive. Im Verein sind die Sparten Segelflug, Motorsegelflug, Segelkunstflug und Motorflug vertreten. Der LSC betreibt seit 1957 den Sonderlandeplatz Anspach/Ts. Im Dreieck der Orte Obernhain-Neu-Anspach-Wehrheim auf eigenem Grundstück gelegen, werden alle Aufwendungen für Investitionen und Betrieb von den Mitgliedern in Form Beiträgen und Arbeitsstunden erbracht. Im Verein wird ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet (auch die Fluglehrer), es gibt keine bezahlten Kräfte. Durch besonders günstige Gebühren für Jugendliche ist der Segelflugsport für diese Gruppe deutlich erschwinglicher, als in vielen anderen Sportarten wie beispielsweise Reiten oder Tennis. Zur Zeit bilden 20 Fluglehrer aus, die mit 900 Starts 60 Prozent aller Flugbewegungen durchführten.  In seinem Jahresbericht erwähnte der 1.Vorsitzende Gerhard Reuter den sehr erfolgreich veranstalteten Segelflugwettbewerb mit 55 Flugzeugen, den Streckenfluglehrgang und das Schüler-Fluglager. Er dankte den vielen freiwilligen Helfern, aber auch allen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit. „Ganz besonders freue ich mich aber, dass auch das Jahr 2018 wieder unfallfrei abgeschlossen werden konnte.“

Im Bericht des neuen Segelflugreferenten Johannes Göttker-Schnetmann fanden vor allem die sportlichen Erfolge gebührend Platz: Herausragend Jan Omsels, der bei der Weltmeisterschaft in Ostrow/Polen einen hervorragenden vierten Platz belegte, nachdem er im Juli bis zum vorletzten Wertungstag sogar in Führung gelegen hatte. Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der 2.Vorsitzend Reinhard Danielzik für weitere drei jahre im Amt bestätigt, genauso wie der Geschäftsführer Klaus Mangels. Bestätigt wurden auch die Vorstandskandidaten für den Segelflugreferenten Göttker-Schnetmann, sowie erneut den Motorflugreferenten Wolfgang Würz. Schriftführer Frank Laux stellte die weit gediehenen Pläne für den Bau einer neuen Hängerhalle vor, für die die Baugenehmigung da ist und die im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. „Dies ist eine Investition in unsere Zukunft und wird die Attraktivität des LSC für Neumitglieder weiter erhöhen“ so Reuter.  

Großereignis in der Region ist seit über 20 Jahren das jährlich für die Bevölkerung veranstaltete „Taunus-Flugfest für die ganze Familie.“ Am Samstag/Sonntag 24./25.August werden wieder ein zweitägiges Flugprogramm, Rundflüge, Fallschirmsprünge  und zahlreiche andere Attraktionen für jede Altersstufe angeboten.

Dienstag, 05 Februar 2019 17:27

Winterzeit ist Werkstattzeit

OBERNHAIN

Winterzeit ist Werkstattzeit beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC) – dann werden vor allem die Segel- und Motorflugzeuge repariert, gewartet und auf die jährlich stattfindenden offiziellen Nachprüfungen vorbereitet. Das ist, wie die gesamte Fliegerei, Teamarbeit: Beim LSC gibt es nicht eine einzige bezahlte Kraft. Das Verhältnis eines Piloten zu seinem Flugzeug ist aber auch ein sehr viel Engeres,als beispielswiese beim Autofahren. „Man kann bei einem Problem in der Luft nicht einfach rechts ran fahren, anhalten und nachschauen! Deswegen ist eine hundertprozentig sichere Technik hier viel notwendiger“ sagte Pressereferent Horst-Walter Schwager.

Bei der Werkstattarbeit lernen die Jugendlichen, die ihre Segelflugausbildung schon mit 14 Jahren beginnen dürfen, gleichzeitig auch genauestens die Technik der Flugzeuge kennen: „Das hat auch einen pädagogischen Effekt. Denn einmal ist jeder von uns auch für die Sicherheit der Kollegen mitverantwortlich. Ausserdem erleichtert die genaue Kenntnis der Technik das Fliegenlernen ungemein“ berichtete Ausbildungsleiter Peter Frisch. So ist „Technik“ neben anderen Fächern wie Luftrecht, Meteorologie und Aerodynamik auch Prüfungsfach in der theoretischen Prüfung zum Luftfahrerschein. Den kann man schon mit 16 Jahren machen, zwei Jahre vor dem Autoführerschein! Mit abmontierten Tragflächen und freigelegtem Motor stand der Motorsegler „Dimona“ in der geheizten Werkstatt. Dieser Kunststoff-Zweisitzer mit 17 Metern Spannweite und einem 100 PS Rotax-Turbo-Vierzylinder wird für Überlandflüge, Flugzeugschlepp von Segelflugzeugen und für die Ausbildung eingesetzt. „Darauf haben letztes Jahr vier Piloten ihren Schein TMG (Touring Motor Glider) neu gemacht.“ Er wurde vom Verein im Jahr 2000 neu angeschafft und fliegt seitdem zwischen 250 und 300 Stunden jährlich.

Mittwoch, 15 August 2018 21:50

Segelflugweltmeisterschaft in Ostrow

Es hat nicht sollen sein. Sensationell in Führung lag bei der Segelflugweltmeisterschaft in Ostrow/Polen nach dem vorletzten Wertungstag und Tagessieg mit Jan Omsels ein Pilot des Luftsportclub Bad Homburg (LSC, der UA berichtete). Aber die unorthodoxe Metereologie machte ihm am siebten Tag einen gewaltigen Strich durch die Rechnung – am Ende belegte Omsels nur Gesamtrang vier.

Was im Reigen der weltbesten Segelflieger unter 37 Teilnehmern in der 15-Meter Klasse immer noch eine ausgezeichnete Plazierung ist! Besonders stolz darf er dabei auf seine zwei herausgeflogenen Tagessiege sein. So ging es am zweiten Tag über 497 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 137,54 (!) Kilometern pro Stunde. Und darin ist das ortsfeste Kreisen, um Höhe zu gewinnen, schon enthalten! Denn Segelflieger nutzen warme, aufsteigende Luft unter Wolken zum Höhengewinn und fliegen anschließend zwischen den Wolken mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde geradeaus zum nächsten Aufwind vor.

Dienstag, 07 August 2018 22:12

Taunus Cup - Revue

Antriebslos, dreimal um die Erde, 129.797 Kilometer - flogen 45 Segelflug-Piloten, in zwei Klassen, während des Qualifikations-Wettbewerbes zur Deutschen Meisterschaft 2019 (DM), beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC).

Mittwoch, 18 Juli 2018 22:09

Taunus Cup

Vom 26.Juli bis zum 3.August richtet der Luftsportclub Bad Homburg (LSC) auf seinem Fluggelände am Erlenbach ein Großereignis aus: 48 Teilnehmer fliegen mit ihren Segelflugzeugen einen Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Meisterschaft 2019.

Mittwoch, 18 Juli 2018 22:07

Jan Omsels bei der WM

Sensationell auf dem zweiten Platz liegt bei der laufenden Segelflugweltmeisterschaft in Ostrow/Polen ein Segelflieger des Luftsportclub Bad Homburg (LSC).

Dienstag, 17 Juli 2018 06:43

Sommerfluglager

„Die Entwicklung der Kids ist beeindruckend: Nicht nur beim Fliegen, sondern auch als Team und in der Küche“ sagte Till Kirberg im zweiwöchigen Fluglager des Luftsportclub Bad Homburg (LSC) auf dem Segelflugplatz am Erlenbach.

„Ein Hubschrauber deckt in 15 Minuten 7850 Quadratkilometer ab, der Krankenwagen nur ein Zehntel davon. Als ich das erkannt habe, war ich nicht mehr zu bremsen!“

„Ich konnte die Polizeisirenen von der A5 nicht mehr ertragen“ sagte der Arzt Hans-Werner Feder. Der heute 83-jährige aus Kassel hatte vor 50 Jahren 1967 mit einem privaten Modellversuch die Tauglichkeit von Hubschraubern für die Versorgung von Unfallopfern nachgewiesen. Für diese Einsätze vom Flugplatz des Luftsportclubs Bad Homburg am Erlenbach aus wird er dort in einer Feierstunde am Samstag, 12.Mai geehrt.

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