Jahreshauptversammlung Luftsportclub Bad Homburg (LSC)

05. April 2019 geschrieben von

Der Luftsportclub Bad Homburg e.V. (LSC) kam im Dorfgemeinschaftshaus Rod a. Berg zu seiner jährlichen Mitglieder-Hauptversammlung zusammen. Neben den Berichten zum abgelaufenen Jahr wurden auch Pläne für die Zukunft, wie ein Hallenneubau, präsentiert. Es gab darüber hinaus auch mehrere Wahlen zum Vorstand.

Der Luftsportclub Bad Homburg hat 241 Mitglieder, davon 140 Aktive. Im Verein sind die Sparten Segelflug, Motorsegelflug, Segelkunstflug und Motorflug vertreten. Der LSC betreibt seit 1957 den Sonderlandeplatz Anspach/Ts. Im Dreieck der Orte Obernhain-Neu-Anspach-Wehrheim auf eigenem Grundstück gelegen, werden alle Aufwendungen für Investitionen und Betrieb von den Mitgliedern in Form Beiträgen und Arbeitsstunden erbracht. Im Verein wird ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet (auch die Fluglehrer), es gibt keine bezahlten Kräfte. Durch besonders günstige Gebühren für Jugendliche ist der Segelflugsport für diese Gruppe deutlich erschwinglicher, als in vielen anderen Sportarten wie beispielsweise Reiten oder Tennis. Zur Zeit bilden 20 Fluglehrer aus, die mit 900 Starts 60 Prozent aller Flugbewegungen durchführten.  In seinem Jahresbericht erwähnte der 1.Vorsitzende Gerhard Reuter den sehr erfolgreich veranstalteten Segelflugwettbewerb mit 55 Flugzeugen, den Streckenfluglehrgang und das Schüler-Fluglager. Er dankte den vielen freiwilligen Helfern, aber auch allen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit. „Ganz besonders freue ich mich aber, dass auch das Jahr 2018 wieder unfallfrei abgeschlossen werden konnte.“

Im Bericht des neuen Segelflugreferenten Johannes Göttker-Schnetmann fanden vor allem die sportlichen Erfolge gebührend Platz: Herausragend Jan Omsels, der bei der Weltmeisterschaft in Ostrow/Polen einen hervorragenden vierten Platz belegte, nachdem er im Juli bis zum vorletzten Wertungstag sogar in Führung gelegen hatte. Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der 2.Vorsitzend Reinhard Danielzik für weitere drei jahre im Amt bestätigt, genauso wie der Geschäftsführer Klaus Mangels. Bestätigt wurden auch die Vorstandskandidaten für den Segelflugreferenten Göttker-Schnetmann, sowie erneut den Motorflugreferenten Wolfgang Würz. Schriftführer Frank Laux stellte die weit gediehenen Pläne für den Bau einer neuen Hängerhalle vor, für die die Baugenehmigung da ist und die im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. „Dies ist eine Investition in unsere Zukunft und wird die Attraktivität des LSC für Neumitglieder weiter erhöhen“ so Reuter.  

Großereignis in der Region ist seit über 20 Jahren das jährlich für die Bevölkerung veranstaltete „Taunus-Flugfest für die ganze Familie.“ Am Samstag/Sonntag 24./25.August werden wieder ein zweitägiges Flugprogramm, Rundflüge, Fallschirmsprünge  und zahlreiche andere Attraktionen für jede Altersstufe angeboten.

Bad Homburg ehrt erfolgreiche Sportler

27. März 2019 geschrieben von

Bad Homburg ehrt erfolgreiche Sportler: LSC mit zwei Segelfliegern dabei

Bei der Sportlerehrung am 22. März 2019 im Kurhaus der Stadt Bad Homburg wurden zwei erfolgreiche Segelflieger von unserem Luftsportclub zusammen mit Sportlern vieler Disziplinen für Ihre Leistungen im Jahre 2018 geehrt.

3. Platz beim Raiffeisen-Vereinsvoting

16. Februar 2019 geschrieben von

Bereits im dritten Jahr hat der Luftsportclub Bad Homburg am Vereinsvoting für gemeinnützige Vereine teilgenommen. Dieses Voting wurde von unserer Hausbank, der Raiffeisenbank Oberursel gesponsert. Die Bank beabsichtigt mit ihrer Initiative die Kommunikation von Verein und Vereinsmitgliedern zu intensivieren und nebenbei  Vereinszweck und spezielle Vorhaben einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Winterzeit ist Werkstattzeit

05. Februar 2019 geschrieben von

OBERNHAIN

Winterzeit ist Werkstattzeit beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC) – dann werden vor allem die Segel- und Motorflugzeuge repariert, gewartet und auf die jährlich stattfindenden offiziellen Nachprüfungen vorbereitet. Das ist, wie die gesamte Fliegerei, Teamarbeit: Beim LSC gibt es nicht eine einzige bezahlte Kraft. Das Verhältnis eines Piloten zu seinem Flugzeug ist aber auch ein sehr viel Engeres,als beispielswiese beim Autofahren. „Man kann bei einem Problem in der Luft nicht einfach rechts ran fahren, anhalten und nachschauen! Deswegen ist eine hundertprozentig sichere Technik hier viel notwendiger“ sagte Pressereferent Horst-Walter Schwager.

Bei der Werkstattarbeit lernen die Jugendlichen, die ihre Segelflugausbildung schon mit 14 Jahren beginnen dürfen, gleichzeitig auch genauestens die Technik der Flugzeuge kennen: „Das hat auch einen pädagogischen Effekt. Denn einmal ist jeder von uns auch für die Sicherheit der Kollegen mitverantwortlich. Ausserdem erleichtert die genaue Kenntnis der Technik das Fliegenlernen ungemein“ berichtete Ausbildungsleiter Peter Frisch. So ist „Technik“ neben anderen Fächern wie Luftrecht, Meteorologie und Aerodynamik auch Prüfungsfach in der theoretischen Prüfung zum Luftfahrerschein. Den kann man schon mit 16 Jahren machen, zwei Jahre vor dem Autoführerschein! Mit abmontierten Tragflächen und freigelegtem Motor stand der Motorsegler „Dimona“ in der geheizten Werkstatt. Dieser Kunststoff-Zweisitzer mit 17 Metern Spannweite und einem 100 PS Rotax-Turbo-Vierzylinder wird für Überlandflüge, Flugzeugschlepp von Segelflugzeugen und für die Ausbildung eingesetzt. „Darauf haben letztes Jahr vier Piloten ihren Schein TMG (Touring Motor Glider) neu gemacht.“ Er wurde vom Verein im Jahr 2000 neu angeschafft und fliegt seitdem zwischen 250 und 300 Stunden jährlich.

Ziellandewettbewerb 2018

25. September 2018 geschrieben von

Unser Bundesliga-Aufstieg, die erfolgreiche WM Teilnahme und der Taunus Cup am Flugplatz – schöner hätte man den Auftakt auf den sportlichen Höhepunkt zum Abschluss der Segelflugsaison 2018 kaum gestalten können. Am 22. September ging es ums Ganze: der allseits gefürchtete Ziellandewettbewerb stand auf dem Programm. Durchschnittspiloten wie Jan Omsels, Gerd Spiegelberg und Lutz Benner waren vorsorglich gar nicht erst angetreten. Burkhard Müller hat seine Teilnahme nur durch die Übernahme der Wettbewerbsleitung gesichtswahrend verhindern können. Gefragt waren bei konstanten 8 Knoten Wind auf der Bahn vor allem die richtigen Cracks mit viel Glück, nachsichtigen Linienrichtern und wirksamen Bremsklappen.

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