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Der Streckensegelflug ist der Reiz und die Königsklasse des Segelfliegens. Ein typischer Streckenflugtag beginnt bereits ganz früh mit dem Einholen der Wetterinformationen und der Planung der möglichen Flugstrecken. Danach werden die Flugzeuge überprüft und auf den langen Flugtag vorbereitet. Das Fluggebiet in westlicher Richtung geht entlang dem Taunus über den Rhein und weiter über den Hunsrück bis nach Frankreich. Von hier aus geht es je nach Wetterentwicklung über den Pfälzer Wald bis zum Schwarzwald. In östlicher Richtung reicht das Gebiet vom Vogelsberg, über die Rhön, bis hin zum Thüringer Wald. Letzterem kann man, in südöstlicher Richtung, über das Fichtelgebirge bis zum Bayrischen Wald folgen. In nördlicher Abflugrichtung gehen die Strecken über den Westerwald bis hoch ins Sauerland oder das Weserbergland.
Von Anspach aus werden regelmässig Strecken zwischen 500 und 850 Kilometern geflogen. Es wurde sogar schon die magische Grenze von 1.000 Kilometern im reinen Segelflug geknackt. Sie sehen, der Streckenflieger legt an einem Tag hunderte von Kilometer hinter sich. Dabei überquert er die reizvollsten Landschaften der Republik, angetrieben allein von der Kraft der Sonne und mit Hilfe seines eigenen Geschicks. 
Die Beurkundung der Flüge erfolgt mittels eines sogenannten Loggers. Hier werden mit Hilfe von GPS die Position und Höhe aufgezeichnet. Die Daten werden im Online Contest (OLC) ausgewertet und man kann seinen Flug im direkten Vergleich zu anderen Flügen in Deutschland und sogar weltweit sehen. Am Ende jeder Saison dient dies der Bestimmung der Meister in den jeweiligen Klassen.
 

  • 01 Physische_Karte
  • 06 OLC
  • 03 Startaufstellung
  • 02 Aufruesten
  • 05 Coming_home
  • 04 Abendstimmung

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