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Wie kein anderer hat unser Gerd Heinecke die Geschicke des LSC/AMC miterlebt und, Gott sei dank, aufgeschrieben. In bisher sieben Folgen ließ er den harten Anfang in Wort und Bild an uns vorüberziehen. In dieser achten Folge schildert er die Anfänge unseres Motorflugs.

In neun Folgen hat uns Gerd Heinecke durch die ersten zehn Jahre unserer Vereinsgeschichte geführt. Nunmehr gestattet er sich und uns einen Exkurs in die Bad Homburger Geschichte der Fliegerei - und die hat eine über hundertjährige Tradition: Sie geht bis 1785 zurück, als der Franzose Blanchard über der Kurstadt schwebte, dann nordwärts fuhr - wohl auch in Sichtweite des Erlenbachtals - und in Weilburg landete.

Anspacher Flieger retten den „Zeppelinstein" - Entbehrungsreich, aber zielstrebig und erfolgsgekrönt ist die Geschichte unseres Vereins verlaufen. Chronist Gerd Heinecke hat sie uns in bisher acht Folgen anschaulich vor Augen geführt. Im folgenden, neunten Kapitel schildert er die erfreuliche Situation nach zehn Jahren des Bestehens und gibt ein Beispiel des Gemeinsinns zum Besten: Die Rettung des „Zeppelinsteins".

Steinig war der Weg, den der LSC Bad Homburg von den Anfängen bis zu seiner heutigen Effizienz zurücklegen musste. Gerd Heinecke hat in sechs Folgen dargestellt, welche Hindernisse ausgeräumt werden mussten, bevor der Club auf eigenem Fluggelände starten und landen konnte. Es fehlte aber nach wie vor an (fast) allem: Wie es zum Bau der Halle und zum Erwerb einer vernünftigen Winde kam, sowie die ersten Anfänge unseres Motorflugs, schildert Gerd in einem siebten Beitrag.

Eine Kiefer musste weichen

Aus Bauernwiesen wird nicht gleich ein Flugplatz. Geduld, Einfühlungsvermögen und die Gabe zur Seelenmassage waren nötig, um aus dem glücklicherweise schließlich entdeckten Wiesengelände am Erlenbach einen auf Dauer brauchbaren Flugplatz zu machen. Gerd Heinecke schildert in seiner sechsten Folge unserer Vereinsgeschichte, wie dies vor vier Jahrzehnten ablief.

Wie unser Flugplatz Gestalt annahm

Mühselig war der Weg des ISC/AMC von den ersten, zaghaften Anfängen bis hin zum heutigen, modernen Erscheinungsbild. Vier vorangegangene Beiträge gaben einen ersten Eindruck davon. Gerd Heinecke, unser Chronist, schildert heute, wie er den Platz am Erlenbach fand.

Die Zähigkeit unserer Altvorderen war nicht nur damals, sondern ist besonders heute, in der Rückschau, zu bewundern, wo allzu Viele allzu früh die Flinte ins Korn werfen. Schwierigkeiten wurden seinerzeit beherzt angegangen - und Misserfolge stachelten nur zu vermehrten Kraftanstrengungen an. Egelsbach, der Dombach, die Stierstätter Heide oder Merzhausen wurden - wie bereits beschrieben - erfolglos angesteuert.

Beim Wiesen-probieren ging das „Baby" zu Bruch

Flugzeug mit Unterstellmöglichkeit und Transportwagen; darauf konnte die junge Fliegergruppe mit Recht stolz sein. Doch wo blieb der eigene Flugplatz? Ein großes Wandern auf der Suche danach begann, zumal da in Egelsbach nur gelegentlich ein Start gemacht werden durfte. Meist fuhr man zu Wiesen, die nur für eine einmalige Erprobung zugelassen waren. So wurde auf einer am Dornbach zwischen Bad Homburg und Oberursel geflogen; ebenso auf der Stierstätter Heide und auf dem ehemaligen Militärflugplatz Merzhausen. Der Vorstand bemühte sich auch hier vergeblich, festen Fuß zu fassen. denn die Bundespost hatte den längeren Arm und mehr Geld.

Was die Alliierten vergessen hatten...

Was tut ein Verein, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, um seinen Sport auszuüben, der ihm streng verboten ist? Er baut ein Flugzeug! Unser LSC schlüpfte nämlich schlau durch eine Gesetzeslücke: Das Kontrollratsgesetz untersagte zwar die Ausübung des Luftsports, nicht aber den Bau von Segelflugzeugen. Also war von der ersten Stunde an das erste Ziel der neugegründeten Gruppe die Beschaffung eines Fluggeräts. Das war nicht überall so; die Nachbargruppe in Oberursel baute zuerst eine Startwinde. Für den LSC hatte 1951 die Stunde Null geschlagen: Aus der Bad Homburger Segelfluggruppe der Vorkriegszeit war nur noch ein Mitglied da - Wilhelm Riehl - und es gab keinerlei Gerät oder sonstiges Vermögen. Die wirtschaftliche Lage der Gründungsmitglieder war zumeist schlecht, so dass der Kauf eines Flugzeugs ausschied.

Ein Verein für verbotenes Fliegen

Eine Vision hatten sie vor Augen, unsere mutigen "Vorfahren" vor viereinhalb Jahrzehnten, als sie sich zur Gründung eines Luftsportclubs zusammenfanden, obwohl die Siegermächte den Deutschen das Fliegen nachdrücklich untersagt hatten. Sechs Jahre waren seit dem totalen Zusammenbruch bereits vergangen. Wie viele weitere Jahre würde es wohl noch dauern, bevor die bundesrepublikanischen Piloten wieder am Knüppel würden rühren dürfen? Gottseidank erhielt Bonn in der ersten Hälfte der fünfziger Jahre die Lufthoheit zurück.

Die 50-er Jahre

Im Frühjahr 2007 feiert der LSC das 50-jährige Jubiläum des Flugplatzes Anspach/Ts.. Gerhard Heinecke, das einzige im Verein noch aktive Gründungsmitglied und Entdecker des Wiesengeländes am Erlenbach hatte vor einigen Jahren den Werdegang von Club und Flugplatz in einer 10-teilgen Artikelserie beschrieben. Der Verein wurde zwar schon 1951 gegründet, hatte aber eine längere Wanderschaft auf der Suche nach einem geeigneten Fluggelände hinter sich. Man war in Bad Homburg, Merzhausen, Egelsbach, Harheim, Meusfelden, Kirdorf, Schimmwiese, Ockstadt, Gelnhausen und Seulberg geflogen, bevor eine Woche vor Ostern, am 14.April 1957 die ersten Starts auf dem neuen Fluggelände gemacht werden konnten.

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